05.05.: Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Der 5. Mai ist mehr als nur ein Datum im Kalen­der. Er ist ein Tag, an dem es laut wer­den muss. Denn die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen zei­gen deut­lich: Die Rech­te von Men­schen mit Behin­de­rung ste­hen zuneh­mend unter Druck. Und das in einem Aus­maß, das vie­le nicht län­ger hin­neh­men wol­len.

Rund um den Euro­päi­scher Pro­test­tag zur Gleich­stel­lung von Men­schen mit Behin­de­rung for­miert sich des­halb in ganz Deutsch­land Wider­stand. In zahl­rei­chen gro­ßen und mit­tel­gro­ßen Städ­ten sind Demons­tra­tio­nen ange­kün­digt, die auf die Stra­ße brin­gen, was poli­tisch gera­de schief­läuft. Es geht um viel. Um Teil­ha­be, um Gleich­be­rech­ti­gung und um Respekt.

Die The­men, die dabei im Mit­tel­punkt ste­hen, könn­ten kaum drän­gen­der sein. Der aktu­el­le Ent­wurf des Behin­der­ten­gleich­stel­lungs­ge­set­zes sorgt für Kri­tik, eben­so wie die jüngs­ten Kür­zungs­plä­ne der Bun­des­re­gie­rung. Vie­le sehen dar­in einen kla­ren Rück­schritt für Inklu­si­on und Selbst­be­stim­mung – und genau des­halb braucht es jetzt sicht­ba­ren Pro­test.

Der Auf­ruf ist ein­fach: Betei­ligt Euch. Geht auf die Stra­ße, wenn Ihr könnt. Und wenn nicht, dann nutzt Eure Stim­me online. Teilt Demo-Auf­ru­fe, macht auf Aktio­nen auf­merk­sam oder unter­stützt Peti­tio­nen. Soli­da­ri­tät zeigt sich auf vie­le Arten – und jede ein­zel­ne zählt.

Der 5. Mai ist eine Gele­gen­heit, Hal­tung zu zei­gen. Nut­zen wir sie.

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