Die Wohnung Tuniberg der DGM in Freiburg – Die direkte Umgebung

Es bie­tet sich an, wenn man schon mal in der Gegend ist, den Auf­ent­halt in der Woh­nung mit einem klei­nen Urlaub zu ver­bin­den. Hier gibt es meh­re­re Mög­lich­kei­ten, wie die­ser gestal­tet wer­den kann. In die­sem Bei­trag gehe ich auf die nähe­re Umge­bung ein, wäh­rend ich in einem oder meh­re­ren kom­men­den Bei­trä­gen über eini­ge Städ­te in der nähe­ren Umge­bung berich­ten wer­de. Da weiß ich noch nicht genau, wie ich die gestal­ten wer­de.

So etwas erle­be ich sehr sel­ten. Die Esso-Tank­stel­le in Umrich ist nicht bar­rie­re­frei. Die Abstän­de zwi­schen den Säu­len sind zwar recht eng, aber das Tan­ken ist den­noch mach­bar. Das viel grö­ße­re Hin­der­nis ist jedoch die hohe Stu­fe am Ein­gang. Die­se konn­te ich nur mit Hil­fe eines Mit­ar­bei­ters bewäl­ti­gen. Mit einem Elek­tro­roll­stuhl wäre es nicht mög­lich gewe­sen, die Tank­stel­le zu betre­ten. Kei­ne Ahnung, was ich gemacht hät­te, wenn ich an der Säu­le mit vol­lem Tank ste­he, den Sprit aber nicht bezah­len kann, weil das Häus­chen der Tank­stel­le nicht bar­rie­re­frei zugäng­lich ist.

Probewohnung Umgebung

Wer nicht mit dem PKW oder dem ÖPNV irgend­wo­hin fah­ren kann oder mag, soll­te ruhig die nähe­re Umge­bung erkun­den. Der Vor­teil von Wal­ters­ho­fen liegt dar­in, dass es kei­ne stei­le­ren Wege gibt und die Stre­cken auch für einen Roll­stuhl­fah­rer mit schwa­chen Mus­keln zu meis­tern ist. Klar, es gibt hier kei­ne groß­ar­ti­gen kul­tu­rel­len Errun­gen­schaf­ten zu ent­de­cken, son­dern man kann hier in der men­schen­ge­mach­ten Natur (Wein­ber­ge oder bewirt­schaf­te­te Fel­der) die See­le bau­meln las­sen, was bekannt­lich ja auch einen erhol­sa­men Effekt hat.

In der nähe­ren Umge­bung gibt es eini­ge Wan­der­we­ge und Fahr­rad­rou­ten, die gut aus­ge­baut sind und auch nicht zu gro­ße Stei­gun­gen haben. Es gibt aber auch eini­ge Aus­flugs­zie­le und Tipps, die in der Woh­nung aus­lie­gen. Die sind sehr hilf­reich, wobei aller­dings dar­auf zu ach­ten ist, ob die beschrie­be­nen Zie­le indi­vi­du­ell mach­bar sind. Denn auch hier gilt, dass sich jede Behin­de­rung anders äußert und es vor allem bei NME sehr vie­le Vari­an­zen gibt.

dgm_tuniberg_umgebung
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Einkaufen

Nur weni­ge Weg­mi­nu­ten ent­fernt befin­det sich der Ede­ka „Beck­e­sepp“, der so auf­ge­stellt ist, dass er mit wenig Per­so­nal aus­kommt. Wich­tig zu wis­sen, dass hier bevor­zugt bar­geld­los bezahlt wer­den muss. Das gilt vor allem für den Besuch nach 18 Uhr, weil dann das Geschäft nur mit EC-Kar­te oder Ede­ka-App betre­ten wer­den kann. Dann befin­det sich kein Mit­ar­bei­ter im Laden und die unzäh­li­gen Kame­ras über­neh­men die Bewa­chung.

Sonn­tags ist der Ede­ka selbst geschlos­sen, aber der Bäcker hat geöff­net. Hier wird eben­falls mit noch mehr Kame­ras auf­ge­zeich­net, was man nimmt. Am bes­ten ver­sucht man erst gar nicht irgend­ei­nen Arti­kel ver­deckt ein­zu­ste­cken, damit es nicht zu Miss­ver­ständ­nis­sen kommt.

Prak­tisch ist es sehr wohl, auch wenn die Prei­se spür­bar höher sind als in ande­ren mir bekann­ten Super­märk­ten. Dies kann aber auch an regio­na­len Unter­schie­den lie­gen, da ich die­sen Super­markt nur mit jenen aus Köln ver­glei­chen kann. Ich war ja nicht als Super­markt­tes­ter unter­wegs.

Es heißt, wer mit einer chro­ni­schen sel­te­nen neu­ro­mus­ku­lä­ren Erkran­kung lebt, muss für die­se selbst zum Exper­ten wer­den. Es gibt aber auch vie­le Über­schnei­dun­gen zu ande­ren Erkran­kun­gen, wes­halb ich alle Bei­trä­ge, die im Zusam­men­hang mit mei­ner Erkran­kung ent­stan­den, auf einer eige­nen Sei­te zusam­men­ge­stellt habe. Dort beschrei­be ich nicht nur den Weg zur Dia­gno­se und wie sich die CMT äußert, son­dern auch, wie ein Schwer­be­hin­der­ten­an­trag bean­tragt wird, wel­che Stol­per­stei­ne der All­tag und die Berufs­welt für behin­der­te Men­schen bereit­hält und ich gehe das ganz gro­ße The­ma Hilfs­mit­tel an. Wie fin­de ich das pas­sen­de Hilfs­mit­tel und wie bean­tra­ge ich es?

Zu mei­ner Über­sicht.

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