Familienurlaub an der Ostsee

Es muss nicht immer das Aus­land sein. Auch Deutsch­land bie­tet schö­ne Ecken, um dort zu ver­wei­len. Heu­te wer­fen wir einen Blick auf die Ost­see­küs­te. Für eine Fami­lie bie­tet die Regi­on eini­ges, was ich euch in die­sem Bei­trag kurz zei­ge.

In die­ser Regi­on kann es außer­halb des Som­mers noch recht frisch sein, so dass man gut bera­ten ist, auch wär­me­re Kla­mot­ten ein­zu­pa­cken.

Steilküste bei Diedrichshagen

Ein guter Start, um die Steil­küs­te an der Ost­see zu bestau­nen, ist die Gast­stät­te Wil­helms­hö­he, an der es einen recht gro­ßen Park­platz gibt. Von dort kann man auch mit klei­nen Kin­dern zum Strand vor­ge­hen, um an der Küs­te ent­lang­zu­spa­zie­ren. Die rich­ti­ge Klei­dung ist hier Pflicht, denn es ist recht leh­mig und schlam­mig. Teil­wei­se wird spült die Ost­see je nach Was­ser­stand direkt an die Wand, so dass der­je­ni­ge nas­se Füße bekommt, der ohne Gum­mi­stie­fel unter­wegs ist.

Wie bei jeder Steil­küs­te besteht auch hier Lebens­ge­fahr durch her­ab­stür­zen­de Stei­ne. Bei Tau­wet­ter und star­kem Regen soll­te die­ser Abschnitt gemie­den wer­den. Ansons­ten fin­den auch Ein­hei­mi­sche das Risi­ko ver­tret­bar.

 

Traditionsschiff am IGA-Gelände in Rostock

Die­ses ehe­ma­li­ge Fracht­schiff beher­bergt ein Schiff­bau und Schiff­fahrts­mu­se­um. Hier kön­nen die Kin­der alles rund um die Schiff­fahrt erfah­ren und zahl­rei­che Schiffs­mo­del­le bestau­nen. Gleich­zei­tig ist man im Bauch des ehe­ma­li­gen Frach­ters unter­wegs und kann die Dimen­sio­nen eines Schiffs in vol­ler Gro­ße erfah­ren.

Lei­der sind mitt­ler­wei­le eini­ge Expo­na­te nicht mehr funk­ti­ons­tüch­tig, aber den­noch ist die Aus­stel­lung einen Besuch wert. Dadurch, dass das Schiff am ehe­ma­li­gen IGA-Gelän­de von Ros­tock liegt, kann man den Besuch mit einem Besuch des Parks abrun­den, auf dem es vie­les für Kin­der zu ent­de­cken und spie­len gibt.

 

Der Darß – Nationalpark Vorpommerische Boddenlandschaft

Wer ger­ne in der Natur wan­dert, dem sei der Darß ans Herz gelegt. Auf der Home­page des Natio­nal­sparks mit dem etwas umständ­li­chen Namen “Natio­nal­park Vor­pom­me­ri­sche Bod­den­land­schaft”, gibt es zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen rund um das Gebiet.

Hier müs­sen die Kin­der ein biss­chen bes­ser zu Fuß unter­wegs sein. Für unse­ren Drei­jäh­ri­gen war die Tour etwas zu anstren­gend, aber auf den Schul­tern des Papas ging es dann doch. Im Som­mer ist das Gebiet aller­dings ein biss­chen über­lau­fen, da sich hier ein recht gro­ßer Cam­ping­platz und zahl­rei­che Feri­en­woh­nun­gen befin­den und es nur eine Stra­ße gibt. Jetzt zu Ostern war es aber recht ange­nehm und sehr zu emp­feh­len.

Eben­falls emp­feh­lens­wert ist der Besuch des Natu­re­um, das zwar nicht beson­ders groß ist, für die Kin­der aber eine will­kom­me­ne Abwechs­lung bie­tet. Außer­dem kann man sich recht gut in der klei­nen Gast­stät­te stär­ken. Wer gleich­zei­tig das Ozea­ne­um besu­chen möch­te, kann sich gleich eine Kom­bi­kar­te kau­fen, wobei die Ein­tritts­prei­se durch­aus über­schau­bar blei­ben.

 

Ozeaneum Strahlsund

Das Ozea­ne­um in Strahlsund bie­tet einen klei­nen Kon­trast zum Aus­flug in den Darß. Ist aber dadurch nicht min­der emp­feh­lens­wert. Vie­le gro­ße und klei­ne Aqua­ri­en zei­gen die Mee­res­be­woh­ner, eine natur­kund­li­che Aus­stel­lung ver­mit­telt dar­über­hin­aus das Leben an der Küs­te, eine Aus­stel­lung beschäf­tigt sich mit der Mee­res­for­schung – die­ses Muse­um hat viel zu bie­ten. Und zeigt gleich­zei­tig, dass für Kin­der der Besuch die­ses Muse­ums voll­kom­men aus­reicht. Das Mee­res­mu­se­um und das Nau­ti­ne­um (das nur im Som­mer geöff­net ist) könn­te für einen Tages­aus­flug schon zu viel sein.

Das Foto zeigt die Hal­le der Rie­sen, in der jeder Besu­cher nicht nur die Dimen­sio­nen der gro­ßen Mee­res­be­woh­ner sehen kann, son­dern gleich­zei­tig zum Nach­den­ken ange­regt wird. Aller­dings war die “Show” ein biss­chen schwach und deut­lich zu lei­se ange­sichts der Unru­he, die an einem gut besuch­ten Tag dort herrscht.

 

Bad Doberan und Kühlungsborn – eine Fahrt mit der Molli

Die Städ­te Bad Doberan und Küh­lungs­born las­sen sich am bes­ten mit der Mol­li erkun­den. Die­se Bahn fahrt regel­mä­ßig und nach Fahr­plan – nach eige­nen Aus­sa­gen in Deutsch­land ein­zig­ar­tig. Für unse­re Jungs war es natür­lich ein tol­les Erleb­nis mit einer sol­chen Bahn zu fah­ren.

Wer an der Steil­küs­te aus­steigt (die eine ande­re ist als die oben vor­ge­stell­te) kann zu Fuß am Was­ser nach Küh­lungs­born lau­fen, was auch für klei­ne­re Kin­der ohne Pro­ble­me mög­lich ist.

 


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