Mail Alternativen unter macOS

Wir haben uns nach Alter­na­ti­ven zum Mail­pro­gramm von Apple umge­schaut, weil wir an einem Rech­ner zwei Mail­pro­gram­me lau­fen haben woll­ten, die für unter­schied­li­che User bzw. Benut­zer kon­fi­gu­riert sind, ohne meh­re­re Benut­zer am Mac ein­zu­rich­ten. Als Pri­vat­an­wen­der ist mitt­ler­wei­le imap das übli­che Pro­to­koll, so dass wir uns um die Syn­chro­ni­sa­ti­on zwi­schen den End­ge­rä­ten kaum Gedan­ken machen.

Thunderbird

Thun­der­bird ist schon seit vie­len Jah­ren auf dem Markt und noch immer die kos­ten­freie Alter­na­ti­ve zum Aplle eige­nen Mail­pro­gramm. Es hat sich sicher­lich eta­bliert und vie­le Kin­der­krank­hei­ten eli­mi­niert.

Thun­der­bird ist ein sehr klas­si­scher Mail­cli­ent, der die Funk­tio­nen in bekann­ten Umfang anbie­tet.

Thun­der­bird ist nicht im App Store und auch nicht für iOS ver­füg­bar.

Spark

Spark setzt auf das Prin­zip, dass es in der Grund­ver­si­on kos­ten­frei zur Ver­fü­gung gestellt wird und es eine Pre­mi­um-Ver­si­on im Abo als Ergän­zung mit einem erwei­ter­ten Funk­ti­ons­um­fang gibt.

Spark kann voll­stän­dig in die Apple-Struk­tur ein­ge­fügt und sowohl über die Home­page als auch über den Apple Store instal­liert wer­den. Das Pro­gramm gibt es auch als iOS-Ver­si­on.

Punk­ten kann das Pro­gramm mit einem intel­li­gen­ten Post­fach und in der Zusam­men­ar­beit von unter­schied­li­chen Usern. Für Otto-Nor­mal-Mailer wer­den die­se Funk­tio­nen sicher­lich mehr ver­wir­ren als nüt­zen. In klei­ne­ren Team kann das Pro­gramm aller­dings sei­ne Stär­ke aus­spie­len.

Airmail 3

Ist ein kos­ten­pflich­ti­ges Pro­gramm und wird mit der­zeit 10,99 Euro im Apple Store ange­bo­ten. Es wirbt mit einem schlan­ken Design, ver­mischt aller­dings bei meh­re­ren Mail­ac­counts ein­fach die ein­ge­hen­den Mails, wor­un­ter die Über­sicht lei­det.

Er ist eher als schlan­ke Anwen­dung für ein­zel­ne User anwend­bar.

Postbox

Post­box ist eine recht teu­re Alter­na­ti­ve zum Mail­cli­ent von MacOS (Kos­ten­punkt 40 $), bie­tet aber nur wenig mehr. Ganz im Gegen­teil ori­en­tiert sich das Design an der Apple App, so dass hier die Vor­tei­le nicht direkt ersicht­lich sind.

Polymail

Noch teu­rer geht es mit Poly­mail. Ein Mail­cli­ent, der für die Nut­zung mit meh­re­ren Usern desi­gned wur­de. Mit 10 $ pro Monat und User kein güns­ti­ges Unter­fan­gen, selbst für klei­ne­re Teams. Dafür sind meh­re­re Pro­jek­ma­nage­ment­funk­tio­nen inte­griert, die das Pro­gramm für den pri­va­ten Ein­zel­an­wen­der sicher­lich unin­ter­es­sant macht.

Outlook

Micro­soft Out­look kommt auf den hei­mi­schen Rech­ner oft­mals als “Abfall­pro­dukt” inner­halb des Office­pa­kets. Wer das MS Office sowie­so auf dem Rech­ner nutzt, der macht mit Out­look sicher­lich nichts falsch.

Mit im Vor­aus bezahl­ten Abo-Pak­ten kann sich der Preis für ein Office-Paket erheb­lich ver­rin­gern. Vor allem, wenn Ama­zon eine Preis­ak­ti­on star­tet, kann sich in den Blitz­ak­tio­nen ein inter­es­san­tes Ange­bot ver­ste­cken. So haben wir kürz­lich für 35 Euro das Micro­soft-Abo ver­län­gert.

Ein Micro­soft-Abo nur für Out­look abzu­schlie­ßen lohnt dann eher nicht.

Newton

Ein E‑Mail-Cli­ent im Abo-Modell? Kann das funk­tio­nie­ren? Nein, kann es nicht. Auch wenn man auf der Home­page noch ein Abo abschlie­ßen kann, ist das Ende des Mai­ling­diens­tes in Sicht.

Synchronisierung

Ein kur­zes Wort zum Schluss zur Syn­chro­ni­sie­rung. Eini­ge Anbie­ter bewer­ben eine Syn­chro­ni­sie­rung der Mails über ver­schie­de­ne Betriebs­sys­te­me hin­weg. Da sich der IMAP-Mail­stan­dard mitt­ler­wei­le durch­ge­setzt hat, ein eher unin­ter­es­san­tes Argu­ment. Die Mails wer­den heut­zu­ta­ge auch von Pri­vat­an­wen­dern direkt auf den Ser­vern bear­bei­tet und müs­sen nicht mehr soft­ware­sei­tig syn­chro­ni­siert wer­den.

Fazit

Der Pri­vat­an­wen­der, der die Apple eige­ne Mail App unter macOS nicht nut­zen möch­te, greift zum bewähr­ten Thun­der­bird oder zu Spark. Air­mail ist sicher­lich eben­falls eine Alter­na­ti­ve und erschwing­lich. Alle ande­ren Apps sind auf­grund ihres Preis­mo­dells und ihres Anwen­dungs­ge­biets eher nicht geeig­net.

 


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