Manueller Weißabgleich bei einer Canon

Wenn ich die Anlei­tun­gen und How-Tos im Netz anschaue, die erklä­ren möch­ten, wie ein Weiß­ab­gleich ein­zu­stel­len ist, dann lese ich meist, was der Weiß­ab­gleich ist, aber nicht, wie ich ihn ein­stel­le.

Ich habe mich bei der Wahl der Kame­ra­her­stel­ler für Canon ent­schie­den, so dass ich nun kurz und knapp wis­sen möch­te, wie ich den manu­el­len Weiß­ab­gleich bei mei­ner Canon vor­neh­me. Das Schö­ne bei der Wahl für einen Kame­ra­her­stel­ler ist näm­lich, dass die Menüs ähn­lich auf­ge­baut sind und es somit mehr oder weni­ger egal, wel­che Canon ver­wen­det wird, solan­ge es sich um eine Spie­gel­re­flex­ka­me­ra han­delt.

Am Ende des Bei­trags gehe ich noch kurz dar­auf ein, wie die­ser manu­el­le Weiß­ab­gleich bei einer Kom­pakt­ka­me­ra vor­ge­nom­men wer­den kann, denn die­se Opti­on ist schon lan­ge nicht mehr nur den Spie­gel­re­flex­ka­me­ras vor­be­hal­ten.

 

1. Schritt: Kame­ra auf manu­el­len Weiß­ab­gleich ein­stel­len. Dies kann ent­we­der über das Quick­me­nü oder das Kame­ra­menü erfol­gen. Das Zei­chen für den manu­el­len Weiß­ab­gleich sieht bei allen Canon-Kame­ras gleich aus.

 

2. Schritt: Auf­nah­me des Refe­renz­fo­tos. Dies kann ent­we­der mit einer Grau­kar­te oder mit spe­zi­el­len Auf­sät­zen für das Objek­tiv gemacht wer­den. Wir haben in die­sem Fall die Expo­disc ver­wen­det (bei Ama­zon kau­fen), die ein­fach vor das Objek­tiv gehal­ten wird, wenn in Rich­tung Licht­quel­le das Refe­renz­fo­to gemacht wird.

 

3. Schritt: In das Auf­nah­me­me­nü der Kame­ra wech­seln. Das ist das glei­che Menü, in dem auch der Weiß­ab­gleich umge­stellt wer­den kann. Je nach Modell ist dies das zwei­te, drit­te oder vier­te rote Menü. Dort die Opti­on “Cus­tom WB” aus­wäh­len.

 

4. Schritt: Nun kann man durch die auf­ge­nom­me­nen Fotos wech­seln, um das pas­sen­de Foto aus­zu­wäh­len. Die Kame­ra lässt auto­ma­tisch nur jene Auf­nah­men zu, die sich für einen Weiß­ab­gleich eig­nen. Für gewöhn­lich ist es jedoch das gera­de auf­ge­nom­me­ne Foto, das einem ange­zeigt wird. Nun kann durch die Wahl von “SET”, die­ses Foto gewählt wer­den.

Nun muss die Wahl ledig­lich bestä­tigt wer­den und für alle fol­gen­den Fotos wird die­se Weiß­ab­gleich­ein­stel­lung ver­wen­det. Wenn sich die Licht­ver­hält­nis­se ändern, dann muss die­se Pro­ze­dur wie­der­holt wer­den.

 

Weißabgleich bei einer Kompaktkamera

Längst haben die Funk­tio­nen aus der DSLR-Welt Ein­zug in die Welt der Kom­pakt­ka­me­ras erhal­ten. So wie zum Bei­spiel die Mög­lich­keit, den Weiß­ab­gleich manu­ell vor­zu­neh­men.

Dort ist es sogar noch ein­fa­cher als bei den gro­ßen Schwes­tern. Der Anwen­der braucht näm­lich ledig­lich in das Kame­ra­menü gehen, dort den manu­el­len Weiß­ab­gleich aus­wäh­len und kann dann direkt die Grau­kar­te foto­gra­fie­ren bzw. ein Foto mit vor­ge­hal­te­ner Expo­disc machen. Mehr gibt es hier nicht ein­zu­stel­len.

 


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