Mit dem Rollstuhl auf den Feuerkogel

Die Regi­on auf dem Feu­er­ko­gel lädt zum Wan­dern ein. Es gibt ein dich­tes Netz von Wan­der­we­gen jeg­li­chen Schwie­rig­keits­grads. Die Auf­fahrt beginnt mit der Gon­del, die mit dem Roll­stuhl gut befahr­bar ist. Aber Vor­sicht, die Gon­del ist ver­gleichs­wei­se klein. Wenn eine Grup­pe Roll­stuhl­fah­rer nach oben möch­te, wür­de ich emp­feh­len, die Grup­pe vor­her anzu­mel­den.

Es gibt sowohl in der Tal- als auch Berg­sta­ti­on ein bar­rie­re­frei­es WC.

Oben ange­kom­men muss der Roll­stuhl­fah­rer zwin­gend mit Begleit­per­son unter­wegs sein. Selbst mit elek­tri­schen Zusatz­an­trieb sind die Stei­gun­gen zu steil. Mit dem Roll­stuhl ist der Bewe­gungs­ra­di­us stark ein­ge­schränkt. In einem Online­por­tal wird ange­ge­ben, dass das Gast­haus Edel­weiß gut zu errei­chen ist. Dies stimmt auch soweit, aller­dings gilt es auch hier, einen sehr stei­len Weg nach oben zu bewäl­ti­gen. Das Gast­haus hat im Damen-WC ein bar­rie­re­ar­mes WC. Der Zugang ist aller­dings mit eini­gen klei­nen Stu­fen bestückt.

Vie­le Wege auf dem Feu­er­ko­gel sind sehr steil und selbst mit Hilfs­an­trieb nicht zu schaf­fen

Die meis­ten Wan­der­we­ge, die von der Berg­sta­ti­on abge­hen, wer­den sehr schnell zu unweg­sam für einen Roll­stuhl­fah­rer, so dass sich die Grup­pe tren­nen muss. Die Fuß­gän­ger gehen wan­dern und der Rol­li­fah­rer war­tet. Es gibt (Rund-)Wanderwege von ein bis meh­re­ren Stun­den. Der Weg zum Euro­pa­kreuz soll sehr emp­feh­lens­wert sein. Lei­der waren unse­re Kin­der zu trä­ge für die­se Wan­de­rung.

Fazit

Für einen Roll­stuhl­fah­rer ist der Feu­er­ko­gel mäßig span­nend. Klar, man kommt mal auf einen Berg, was nicht immer selbst­ver­ständ­lich ist. So rich­tig bar­rie­re­frei ist der Gip­fel aller­dings nicht. Als Wan­der­re­gi­on ist die Gegend sicher­lich für Fuß­gän­ger emp­feh­lens­wert, so dass die Fami­lie sich dar­auf ein­stel­len soll­te, wenigs­tens für kur­ze Zeit getrenn­te Wege zu gehen.

Den Blick ins Tal bekommt natür­lich auch der Roll­stuhl­fah­rer zu sehen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert