Scott Kelbys Bildgestaltung

Scott Kel­by kann mit Sicher­heit auf sehr viel Erfah­rung im Umgang mit ande­ren Foto­gra­fen zurück­bli­cken. Dies merkt der Leser in die­sem Buch sehr deut­lich, in dem er immer wie­der klei­ne­re Anek­do­ten zu erzäh­len weiß, was ande­re Foto­gra­fen von Mensch und Tech­nik erwar­ten. Ich glau­be, dass es kein Buch über Bild­ge­stal­tung gibt, in dem der Autor nicht sagt, dass es nicht auf die Tech­nik ankommt. So auch Scott Kel­by, der von ange­hen­den Foto­gra­fen berich­tet, die auf der Suche nach einem „gehei­men Menü“ in der Kame­ra sind, mit der die Kame­ra das per­fek­te Foto macht.

Sol­che klei­nen Berich­te aus sei­nem Erfah­rungs­schatz lockern das Buch sicher­lich sehr auf. Auch wenn der Autor sich ein wenig wider­spricht, wenn er von bestimm­ten Ein­stel­lun­gen oder Objek­ti­ven erzählt und somit sehr wohl zeigt, dass es auf die Tech­nik ankommt bzw. dar­auf, dass der Foto­graf sel­bi­ge beherrscht.

Der Tenor des Buchs ist aber ein ande­rer. Scott Kel­by möch­te näm­lich den Leser dahin­sto­ßen, dass er sagt, dass inter­es­san­te Bil­der auch jen­seits der übli­chen Gestal­tungs­me­tho­den exis­tie­ren. Die­se Stan­dard-Metho­den stellt er zwar auch am Ende vor, um das Buch in Gän­ze abzu­run­den, aber in den Kapi­teln zuvor beschreibt er, was Sinn macht, wenn man sich abseits der Stan­dards bewegt.

Dabei räumt er mit gän­gi­gen Vor­ur­tei­len auf, in dem er beschreibt, wie man sich mit einem Motiv aus­ein­an­der­set­zen muss, um das per­fek­te Foto zu erstel­len, und dass dies dank der digi­ta­len Foto­gra­fie manch­mal auch erst nach dem hun­derts­ten Foto gelin­gen kann. Und es stimmt ja auch, dass es viel Zeit kos­ten kann, um ein gutes Foto zu erstel­len.

Das Buch ist inter­es­sant auf­ge­baut. So stellt er auf der recht Sei­te immer das Foto vor und beschreibt auf der rech­ten Sei­te, was er gemacht hat und wie er bestimm­te Aspek­te meint. Die Fotos wer­den gänz­lich ohne irgend­wel­che Anga­ben gemacht, son­dern es gibt das Foto ganz allein. Die Daten wer­den am Ende des Buchs genannt. Das fand ich sehr gut, denn so schaut man tat­säch­lich nur auf das Foto und was es dar­stellt und weni­ger auf die Tech­nik.

cover

Titel: Scott Kel­bys Bild­ge­stal­tung: So gelin­gen Ihnen packen­de Fotos auch jen­seits der Drit­tel­re­gel
Autor: Kel­by, Scott
Gen­re: Foto­gra­fie / Foto­schu­le
Sei­ten­zahl: 294
Ver­lag: dpunkt.verlag GmbH

Die­ses Buch wur­de zuerst auf mei­nem Buch­blog vor­ge­stellt.

Die­ses Buch wur­de mir freund­li­cher­wei­se vom Ver­lag zur Ver­fü­gung gestellt. Wei­te­re Hin­wei­se zu Rezen­si­ons­exem­pla­ren fin­den sich im Bereich “Über die­sen Blog” mei­nes Schwes­ter­blogs.

Die Ver­wei­se zu Ama­zon sind mit Affi­lia­te-Links (Link zum Buch) ver­se­hen. Das heißt, dass mit einem Kauf über einen die­ser Links, ich von Ama­zon eine klei­ne Pro­vi­si­on erhal­te. Auf den Preis hat das kei­ne Aus­wir­kung.

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