Wildtiere fotografieren

Eigent­lich müss­te das Buch „Hei­mi­sche Wild­tie­re foto­gra­fie­ren“ hei­ßen, denn in die­sem Buch geht es um die Tie­re in Deutsch­land. So klein glo­bal gese­hen Deutsch­land auch sein mag, so unter­schied­lich sind die Habi­ta­te, die es zu ent­de­cken gilt. Dies spie­gelt auch die Auf­tei­lung des Buchs wider. Neben einer klei­nen Ein­lei­tung geht es in den „Wald“, über „Feld und Wie­se“, ins „Moor und Hei­de“, an „Flüs­se und Seen“, an die „Küs­te“ ins „Gebir­ge“ und schluss­end­lich natür­lich auch in den „Lebens­raum Stadt“.

So viel­fäl­tig die Lebens­räu­me sind, so unter­schied­lich for­dern sie den Foto­gra­fen bzw. die Foto­gra­fin her­aus. Die Autoren zei­gen in den unter­schied­li­chen Kapi­teln nicht nur wel­che typi­schen Tier­ar­ten dort ent­deckt wer­den kön­nen, son­dern geben auch Tipps, wel­che Kame­ra-Aus­rüs­tung ver­wen­det wer­den kann und wel­che Schwie­rig­kei­ten den Foto­gra­fen erwar­ten. Dabei wei­sen sie immer wie­der auf den Tier­schutz und „ver­bie­ten“ das Ver­las­sen der Wege und das (An)Füttern oder Anlo­cken der Tie­re.

Natür­lich kann es auch immer sein, dass man auf sei­ner Exkur­si­on kei­ne Tie­re ent­deckt. Oder nicht jene, die man hoff­te zu ent­de­cken. Wer nicht gera­de im städ­ti­schen Park oder Wei­her foto­gra­fie­ren möch­te, muss wie immer bei der Tier­fo­to­gra­fie viel Geduld mit­brin­gen und den pas­sen­den Ort und Zeit­punkt abpas­sen, damit die Begeg­nung mit den Tie­ren gelingt.

Ich den­ke, dass es viel Sinn macht, in den hei­mi­schen Gefil­den zu begin­nen, um dort die Tipps umzu­set­zen, die die Autoren in dem Buch gege­ben haben. Denn vie­les sind sehr hand­fes­te Tipps, die los­ge­löst von Her­stel­lern und Kame­ra­ty­pen umge­setzt wer­den kön­nen. Natür­lich mit den Gren­zen der Tech­nik, denn ein Super­te­le passt nun mal nicht an jede Kame­ra.

Fazit

Wor­um es nicht geht, sind Haus­tie­re und Tie­re in Zoos oder Tier­parks, son­dern es geht um die Wild­tie­re, die in Deutsch­land leben. Da hilft das Autoren Duo enorm, die pas­sen­de Gele­gen­heit zu fin­den, um ein schö­nes Tier­fo­to zu machen. Die Tipps sind sehr pra­xis­nah und sie gehen immer wie­der detail­liert auf bestimm­te Aspek­te ein.

buchcover

Titel: Wild­tie­re foto­gra­fie­ren: Die Tier­welt vor dei­ner Haus­tür ent­de­cken
Autor: Len­zen, Ans­kar; Mil­de, Lea
Gen­re: Rat­ge­ber / Foto­gra­fie
Sei­ten­zahl: 312
Ver­lag: Rhein­werk Ver­lag

Die­ses Buch wur­de zuerst auf mei­nem Buch­blog vor­ge­stellt.

Die­ses Buch wur­de mir freund­li­cher­wei­se vom Ver­lag zur Ver­fü­gung gestellt. Wei­te­re Hin­wei­se zu Rezen­si­ons­exem­pla­ren fin­den sich im Bereich “Über die­sen Blog” mei­nes Schwes­ter­blogs.

Die Ver­wei­se zu Ama­zon sind mit Affi­lia­te-Links (Link zum Buch) ver­se­hen. Das heißt, dass mit einem Kauf über einen die­ser Links, ich von Ama­zon eine klei­ne Pro­vi­si­on erhal­te. Auf den Preis hat das kei­ne Aus­wir­kung.

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