Der unkündbare schwerbehinderte Arbeitnehmer?!?

Wenn ein Arbeit­ge­ber kei­nen schwer­be­hin­der­ten Men­schen beschäf­tigt, kann es teu­er wer­den. Es steht geschrie­ben im Sozi­al­ge­setz­buch (SGB IX), Neun­tes Buch, Reha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be von Men­schen mit Behin­de­run­gen § 160 SGB IX Aus­gleichs­ab­ga­be, Absatz 2:720 Euro bei einer jah­res­durch­schnitt­li­chen Beschäf­ti­gungs­quo­te von 0 Pro­zent. Wenn ein klei­ner Arbeit­ge­ber also kei­nen Schwer­be­hin­der­ten ein­ge­stellt hat,

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Ein Besteckkasten für Behinderte?

Wie kann man sei­nem Gegen­über nur ver­ständ­lich machen, dass die Ener­gie­re­ser­ven ver­braucht sind und was dies bedeu­tet, dass sie es sind? Die Löf­fel­theo­rie habe ich auf die­sem Blog schon vor­ge­stellt. Sie beschreibt anschau­lich, dass chro­nisch kran­ke Men­schen nur einen begrenz­ten Vor­rat an Ener­gie zur Ver­fü­gung haben, der deut­lich gerin­ger ist als bei

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Im Job ohne Grenzen?

Hin­weis: Wie schon der ers­te Bei­trag zu den gesam­mel­ten Erfah­run­gen Schwer­be­hin­der­ter aus der Arbeits­welt, ist die­ser Bei­trag eine Sum­me aus Erfah­run­gen unter­schied­li­cher schwer­be­hin­der­ter Per­so­nen, die Beru­fe erlernt haben, die mal mehr (Inge­nieu­re, Pro­gram­mie­rer) und mal weni­ger (Kauf­leu­te) gefragt sind. Außer­dem flie­ßen Erfah­run­gen von Per­so­nal­lei­tern und die­ses Mal auch von Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tun­gen in die­sen Bei­trag

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Und dann bewirbt er sich doch! Der Schwerbehinderte

Unab­hän­gig von einer Schwer­be­hin­de­rung, sind immer wie­der Stel­len­an­zei­gen zu sehen, die die eier­le­gen­de Woll­milch­sau suchen. In der Anzei­ge fin­det sich unter dem Punkt “Vor­aus­set­zun­gen” ein bun­ter Strauß an Anfor­de­run­gen, die kein Mensch der Welt in die­ser Spe­zia­li­sie­rung inne­hat. Bei Lin­ke­dIn macht sich das dadurch bemerk­bar, dass sich dort kei­ner bewirbt,

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Wie lange dauert die Bearbeitung eines Schwerbehindertenantrags?

Dem Föde­ra­lis­mus sei Dank wird eine Schwer­be­hin­de­rung nicht zen­tral, son­dern im jewei­li­gen Ver­sor­gungs­amt gestellt, das dem Wohn­ort zuge­teilt wur­de. Wie ich zahl­rei­chen Berich­ten aus dem Netz ent­neh­men kann, ist die Art und Wei­se, wie sol­che Anträ­ge behan­delt wer­den belie­big unter­schied­lich. Des­halb kann mei­ne Dar­stel­lung nur einen Ein­zel­fall dar­stel­len, der für

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Der eigene Parkplatz vor der Tür

Der per­so­nen­be­zo­ge­ne Park­platz stellt für Schwer­be­hin­der­te mit den Merk­zei­chen aG oder Bl eine Beson­der­heit dar. Die­ser Park­platz wird im nahen Wohn­um­feld bzw. in der Nähe des Arbeits­plat­zes als Aus­nah­me­re­ge­lung ein­ge­rich­tet. Und zwar aus­schließ­lich als Aus­nah­me­re­ge­lung. Und eben­so wie der blaue Park­aus­weis ist die­se Ein­rich­tung auf fünf Jah­re befris­tet. Einen per­so­nen­ge­bun­de­nen

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Die Neubewertung einer Schwerbehinderung

Wie ich grund­sätz­lich eine Schwer­be­hin­de­rung fest­stel­len las­se, habe ich schon gezeigt. Heu­te gehe ich einen Schritt wei­ter und zei­ge, wie ein Ver­­­schlech­­te­rungs- bzw. Ver­schlim­me­rungs­an­trag gestellt wird. Im offi­zi­el­len Jar­gon gibt es die­se Wör­ter nicht, son­dern es wird eine Schwer­be­hin­de­rung ein­fach nur neu bewer­tet. Dies kann im Übri­gen in bei­de Rich­tun­gen pas­sie­ren,

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Wie beantrage ich ein Hilfsmittel?

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Es hilft nichts. Wer durch eine fort­schrei­ten­de Erkran­kung behin­dert wird, muss sich irgend­wann ein­ge­ste­hen, dass es ohne Hilfs­mit­tel nicht mehr geht. Bei vie­len ist dies ein lang­wie­ri­ger Pro­zess. Nicht weni­ge quä­len sich durch den All­tag und neh­men oft­mals zu spät die Hil­fe durch ein Hilfs­mit­tel an. Wenn die Ent­schei­dung getrof­fen

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Du kriegst doch alles geschenkt – Teil 2: Rollstuhl

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Wer nicht mehr lau­fen kann, muss fah­ren. Haha! Der Scherz aus der Jugend wird Rea­li­tät. Nur, dass man nicht alko­ho­li­siert Auto fährt, son­dern ein Roll­stuhl zum All­tags­ge­gen­stand wird. Da schma­rot­zen sich die Behin­der­ten ja wie­der auf Kos­ten der All­ge­mein­heit, denn solch ein Gefährt ist nicht sel­ten eine Maß­an­fer­ti­gung, die meh­re­re

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Du kriegst doch alles geschenkt – Teil 1: Vorstellung der Serie

Wie kommt es nur, dass sich in den Köp­fen von man­chen Mit­men­schen das Vor­ur­teil ein­ge­nis­tet hat, dass schwer­be­hin­der­te Men­schen alles geschenkt bekom­men? Ich kann mir das nicht erklä­ren und star­te eine klei­ne Rei­he, in der ich zei­ge, wie die Rea­li­tät aus­schaut. Zuerst ein paar Zah­len. Als schwer­be­hin­dert zäh­len in Deutsch­land

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